Die Zugspitze - ein einmaliges Bergerlebnis

Zugspitze, das Gipfelkreuz ist mit echtem Blattgold belegt
Zugspitze, das Gipfelkreuz ist mit echtem Blattgold belegt
  • Zugspitze und Wettersteinmassiv gesehen vom Lermooser Moos
  • Zugspitze und Seebensee
  • Josef Naus, der Erstbesteiger der Zugspitze, war gebürtiger Tiroler und diente als Leutnant im bayerischen Militär
  • Fahrt auf die Zugspitze mit der Tiroler Zugspitzbahn
  • Bergstation der Tiroler Zugspitzbahn
  • Zugspitze, der Gipfel ist dicht bebaut
  • Münchener Haus und meteorologischer Turm auf der Zugspitze
  • Gatterl, hochalpiner Übergang vom Gaistal in Tirol zum bayerischen Zugspitzplatt
  • Deutschlands höchstes Skigebiet auf dem Schneeferner
  • Zugspitze, das Gipfelkreuz ist mit echtem Blattgold belegt
  • Tiefblick von der Zugspitze zum Eibsee und nach Garmisch-Partenkirchen
  • Berge, so weit das Auge reicht - inmitten dieser imposanten Bergwelt liegt Berwang, das höchste Bergdorf der Tiroler Zugspitz Arena
  • Zugspitze, die Silhouette des Wettersteinmassivs ist einmalig und unverwechselbar
  • Residence Sonnleiten Apartments, gepflegte Gastlichkeit in der Tiroler Zugspitz Arena

Die Zugspitze - der einstige Grenzwall aus Fels verbindet heute Bayern mit Tirol und verheißt pures Gipfelglück

Stolze 2.962 Meter mißt die Zugspitze, der Zugspitzgipfel ist der höchste Berg Deutschlands und verfehlt die magische 3.000-Meter-Marke nur ganz knapp. Das tut der Faszination dieses unverwechselbaren Bergmassivs mit einmaligem Gipfelpanorama jedoch keinen Abbruch, so besuchen jedes Jahr um die 500.00 Touristen die Zugspitze. 

Die erste dokumentierte Besteigung der Zugspitze erfolgte im Jahr 1820 im Zuge der Kartierung des Werdenfelser Landes für den Topographischen Atlas von Bayern. Erstbesteiger waren Leutnant Josef Naus mit seinem Vermessungsgehilfen Maier und dem Bergführer Johann Georg Tauschl. Es mutet fast als grenz-überschreitende historische Anekdote an, daß die Zugspitze als Grenzberg zwischen Deutschland und Österreich von einem Österreicher erstbestiegen wurde, der im bayerischen Militär Dienst tat.

Der bayerische Leutnant Josef Naus als Erstbesteiger der Zugspitze war ein gebürtiger Tiroler (geboren 1793 in Lechaschau / Tiroler Außerfern).

Gleich drei Bergbahnen erschließen die Zugspitze und bringen die Urlauber bequem vom Tal in die auch im Sommer oft eisigen Höhen. Als erste Bergbahn wurde die Tiroler Zugspitzbahn im Jahr 1926 von Ehrwald gebaut, es folgten von bayerischer Seite die Zahnradbahn von Garmisch-Partenkirchen und die Eibseeseilbahn von Grainau.

Seit der Erstbesteigung hat sich das Antlitz der Zugspitze gewaltig verändert. Der einst kühne Felsgipfel der Zugspitze wurde für Baumaßnahmen sogar teils weggesprengt. Heute finden sich auf der Zugspitze Deutschlands höchstgelegene Alpenvereinshütte, das Münchener Haus, Sendemasten, eine Wetterwarte mit meteorogischem Turm, zwei Seilbahn-Bergstationen, diverse Restaurants und Kioske auf bayerischer wie tiroler Seite und, nicht zuletzt, riesige umlaufende Aussichtsplattformen, die einen schaudernden Blick in die senkrecht abfallenden Felswände des Wettersteinmassivs garantieren.

Der Klettersteig am Gipfelfels der Zugspitze ist nicht ungefährlich und verlangt absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Lohn des kurzen aber knackigen Aufstiegs von der Aussichtsplattform zum Zugspitzgipfel ist ein Foto des Bergsteigers unmittelbar neben dem mit echtem Blattgold belegten Gipfelkreuz.

Anspruchsvolle Bergtouren führen von Garmisch über das Reintal und Höllental oder von Ehrwald über das "Gatterl" (Tourbeschreibung Zugspitze Gatterl-Tour) oder den "Stopselzieher" genannten Klettersteig auf die Zugspitze. Alljährlich findet der "Internationale Zugspitz Extremberglauf" statt; die schnellsten Bergläufer schaffen die rund 2.200 Höhenmeter auf 18 Kilometern Länge in unglaublichen 2 Stunden. Für die Strecke Ehrwald - Ehrwalder Alm - Gatterl - Knorrhütte - Sonnalpin bis zur Gipfelterrasse der Zugspitze benötigen Bergsteiger normalerweise 6 bis 8 Stunden reine Gehzeit.

Das Skigebiet auf dem Zugspitzplatt ist bei Wintersportlern aus Bayern wie Tirol ebenso beliebt wie bei Urlaubsgästen. Die Einweihung des höchsten Skigebietes Deutschlands war im Jahr 1949. Hautnah kann man hier im Sommer in Augenschein nehmen, wie der letzte Rest der einstmals mächtigen Zugspitz-Gletscher dahinschmilzt. Die Gletscherschmelze versucht man aufzuhalten, indem man Planen auf die Gletscherfläche ausbreitet.

Berge, so weit das Auge reicht. Die Zugspitze ist wohl einer der schönsten Aussichtsgipfel der Alpen. Wer einmal auf der Zugspitze war und das großartige Panorama genießen durfte, wird den einmaligen 4-Länder-Fernblick (Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz) nicht vergessen.
Einfach gigantisch ist die an schönen Tagen weit über 250 Kilometer reichende Fernsicht zu über 400 Alpengipfeln!
Die Zugspitze erlebt man besonders intensiv als einmaliges Naturschauspiel bei den Sonnenaufgangs- und Vollmondfahrten der Tiroler Zugspitzbahn.

Als gepflegtes Urlaubsdomizil in der Tiroler Zugspitz Arena empfehlen sich die Ferienwohnungen der Residence Sonnleiten in Berwang.

Wir heißen Sie germe willkommen auf der Sonnenseite der Zugspitze!

Zugspitze Alpenglühen

Wissenswertes rund um die Zugspitze

Aus dem Zugspitz wurde die Zugspitze
Die Zugspitze wird erstmals 1590 in einem Grenzvertrag zwischen der Grafschaft Werdenfels und Österreich namentlich als "der Zugspitz" erwähnt. Zwanzig Jahre nach der Erstbesteigung im Jahr 1820 soll ein bayerischer Kartograf irrtümlich "Zugspitze" anstelle des damals gebräuchlichen Namens "Zugspitz" in eine amtliche Karte eingetragen haben. So wurde aus dem Zugspitz die Zugspitze.

Wussten Sie ...
daß die Kochzeit eines weichen Eis im norddeutschen Flachland nur 3 Minuten dauert, auf der Zugspitze jedoch ganze 12 Minuten beträgt?

Der Name der Zugspitze
Der Name der Zugspitze stammt nicht von den zugigen Bergwinden am Gipfel, sondern leitet sich vielmehr von Lawinenbahn ab, die auch Lawinen-Zug genannt wird.

(Quelle: Wikipedia)

Zugspitze Panorama, Blick über das Zugspitzplatt
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