Renovierung, Umbauarbeiten und Sanierung im Jahr 2011

  • Residence Sonnleiten (ehem. Landhaus Britta) vor der Renovierung
  • Renovierungsarbeiten im vollen Gange
  • Residence Sonnleiten nach der Renovierung

Im Dezember 2010 sind wir in einem tosenden Schneesturm nach Berwang gezogen und haben das ganze Jahr 2011 hindurch das ehemalige "Landhaus Britta" komplett umgebaut, Haustechnik und Gebäudehülle saniert sowie die Ferienwohnungen aufwändig renoviert. 
Auch wenn wir ein Jahr lang inmitten einer Baustelle gelebt haben (Bauschutt, Staub, Schmutz und Lärm schienen fast kein Ende nehmen zu wollen) dürfen wir rückblickend sagen: Es hat sich gelohnt!
Klein, fein, familiär! Die Komfort-Ferienwohnungen der "Residence Sonnleiten" laden jetzt Gäste ein zum naturnahen Urlaub in Berwang. 
Auf dieser Seite möchten wir die einzelnen Renovierungsschritte beschreiben, die Gewerke vorstellen und allen beteiligten Handwerkern ein herzliches "Dankeschön!" und "Vergelt's Gott!" für ihre Arbeitsleistung sagen.

  • Dachsanierung: Faulige Stellen werden repariert
  • Dachsanierung: Die Sparren für das neue Dach werden verlegt
  • Dachsanierung: Falzen der Blechbahnen
  • Blechdach neu mit Schneefängen und Firstentlüftung, die Solaranlage ist bereits montiert

Dachsanierung: Zimmermann und Spengler

Bei der Bestandsaufnahme hatte sich ergeben daß das alte Dach (doppelt geschalt, Bitumenschindeln) undicht war. So lief Wasser durch faulige Stellen auf die untere Schalungsbahn und tropfte von dort unter der Dachrinne auf den Balkon. 
Deshalb setzten wir ein komplett neues Dach auf die alte Dachhaut. Das alte Dach wurde aus Kostengründen belassen, da die Entsorgung der Bitumenschindeln zu teuer gekommen wäre. 
Als neue Dachhaut entschieden wir uns wegen der Langlebigkeit für ein widerstandsfähiges Blechdach mit Firstentlüftung (wegen der geringen Dachneigung schieden Dachziegel aus). Die Bahnen des neuen Dachs wurden aus Color-Blech gefertigt.

  • Öl-Heizung alt, das bleibt nach 30 Jahren
  • Pellet-Heizung neu, schlank und sparsam
  • Fußbodenheizung Heizkreisverteilung für jedes Stockwerk
  • Pufferspeicher mit Frischwasserstation, 2 mal 1.000 Liter Brauchwasser
  • Solarmodule werden aufgestellt
  • Solarthermie mit 20 m² kostenloser Solar-Power

Heizanlage: Pellet-Heizung mit Solarthermie

Bei einer 30 Jahre alten Öl-Heizung mit unzeitgemäß hohem Heizölverbrauch fiel die Entscheidung für eine Pellet-Heizung mit Solarthermie nicht schwer.
Die Devise war klar: Weg von explorierenden Preisen für nur endlich vorhandenes Öl (oil-peak), hin zu einem CO²-neutralen, heimischen und nachhaltigen Energieträger: Holz-Pellets.
Der alte Öltank wurde fachgerecht entsorgt, im Tankraum das Lager für 10 Tonnen Pellets untergebracht und die alte Öl-Heizung durch eine moderne Pellet-Heizung ersetzt. Das Brauchwasser für das Apartmenthaus wird in zwei großen Pufferspeichern mit Frischwasserstation bevorratet. Die Pufferspeicher fassen zusammen 2.000 Liter Wasser, das von 20 m² Solarthermie erhitzt wird.
Pellets machen ein gutes Gewissen der Umwelt gegenüber! Und wenn die Sonne lacht, lacht dank Solarthermie auch der Geldbeutel!

  • Erdarbeiten, die Bagger kommen!
  • Bagger Abbruch des alten Pflasters
  • Erdarbeiten für Perimeterdämmung und Regenentwässerung
  • Erdarbeiten bei Regenwetter, eine Schlammschlacht
  • Erdarbeiten für die Dachentwässerung, neue Rohre werden durch die Hofzufahrt verlegt
  • Regenrohre fachgerecht verlegt und eingebaut
  • Bäume verstellen die Sicht, werfen Schatten und lassen keine Sonne ans Haus
  • Baumfällung
  • Freie Sicht!
  • Erdarbeiten abgeschlossen, Rohrleitungen neu verlegt, Frostschutzkoffer für den Hof bereit zum Einbau

Erdarbeiten: Die Bagger kommen!

Erdarbeiten stellen den schwerwiegendsten Eingriff in ein Grundstück dar und gehören reiflich überlegt. Wer schon einmal einen Bagger in seinem Garten stehen hatte, weiß das ;-)
Da das alte Plfaster um das Haus teilweise sehr abgesackt war, entschieden wir uns für eine tief unter das Erdniveau reichende Perimeterdämmung. Auf 1.300 m Höhe in den Bergen sollte auch der kälteste Winter keinen Angriffspunkt finden, deshalb hoben die Bagger das Erdreich um das Haus bis unter Frosttiefe für die Perimeterdämmung aus.
Ein schwerer Entschluss war aber schon früher gefallen. Das Haus war sehr dicht von Bäumen eingewachsen, so daß kaum Licht ans Haus kam. Vor allem dort, wo künftig die See-Panoramaterrasse entstehen sollte, herrschte selbst bei hellstem Sonnenschein kalter Schatten und anstelle der herrlichen Aussicht auf den Berwanger See und die Bergwelt stand da eine grüne Wand. Nun gut, schweren Herzens, weil wir selbst sehr naturverbundene Menschen sind, mußten die Bäume gefällt werden.
Obwohl der Wettergott (fast) immer ein Einsehen mit unserer Baustelle hatte, gerade bei den Erdarbeiten schüttete es vom Himmel wie aus Kübeln. Was wir für einen Schmutz jeden Tag mit jedem Schritt von draußen ins Haus an den Schuhen trugen, lassen die Fotos nur annähernd erahnen.
Aber selbst diese Regentage hatten einmal ein Ende. Allen Wetterunbillen zum Trotz (wir leben nun einmal auf 1.300 Metern in den Bergen!) war die neuen Rohre für die Regenentwässerung über die gesamte Hofzufahrt gelegt, am Regenwasserkanal angeschlossen und der Frostschutzkoffer als Untergrund für die neue Pflasterung und den Asphalt zügig eingebaut.

  • Elektroinstallation neu im Hausinneren
  • Leerrohre für die Elektroinstallation werden auf der alten Hauswand verlegt

Elektroinstallation

Gerade bei Häusern älteren Baujahres ist der Elektroinstallation besonderes Augenmerk zu schenken, da Elektroleitungen für den heutigen Gebrauch oftmals unterdimensioniert sind und zu viele Kabel auf einer Sicherung hängen. Deshalb wurde der Kabelbestand gewissenhaft vom Fachmann überprüft und - wo notwendig - neu installiert. So wurde die später mit einem Vollwärmeschutz gedämmte Außenwand mit Leerrohren für die neuen Elektrokabel bestückt. Damit ersparten wir uns aufwändige Schremm-, Schlitz- und Bohrarbeiten im Hausinneren. Auch die SAT-Anlage für das Fernsehen mußte komplett neu vom Elektriker erstellt  werden.

  • Fassadendämmplatten sind angeliefert, das Gerüst steht
  • Perimeterdämmung für den Gebäudesockel
  • Fassadendämmplatten werden angebracht
  • Fassadendämmung, an allen Ecken wird gearbeitet
  • Fenster werden neu gesetzt
  • Fenster und Fassadendämmplatten ergeben eine optimale Wärmedämmung
  • Vollwärmeschutz und Lärchenholz trotzen sogar dem schlimmsten Schneesturm, unser Haus ist warm eingepackt

Dämmung der Gebäudehülle: Fenster und Vollwärmeschutz

Was nützt die beste Heizung, wenn Wärme über die Gebäudehülle verloren geht? Deswegen war von vornherein klar, daß ein Austausch der über 30 Jahre alten, schlecht schließenden Fenster sowie ein kompletter Vollwärmeschutz auf der Hausfassade ansteht.
Fenster: massive Lärchenfenster mit Stockverbreiterung und 3-fach-Verglasung.
Vollwärmeschutz: Perimeterdämmung und 140 mm starke Zwei-Lagen-Fassadendämmplatte.
War die Auswahl der Fenster noch einfach (bestes Naturmaterial mit bestmöglichem Dämmglas), so mußten wir beim Vollwärmeschutz eine Entscheidung fällen zwischen Natur (Steinwolle) oder Kunststoff (Schaum-Polystyrol). Da das bestehende Mauerwerk aus Stein erstellt war, entschieden wir uns für Schaumstoffplatten. Die Arbeiter haben sich dafür bei uns bedankt, weil die Steinwollplatten beim Verarbeiten fürchterlich auf der Haut jucken und zu Reizungen der Augen / Bronchien führen können. Bei tragenden Teilen aus Holz oder Gefahr der Schwitzwasserbildung hätten wir uns aber ansonsten doch für Steinwolle entscheiden müssen.
Eine Besonderheit der 3-fach-Verglasung gilt es zu erwähnen: Da das Glas hochdämmend ist, können die Außenscheiben der Fenster mit Kondenswasser anlaufen und beschlagen. Beschlagene Außenscheiben 3-fach-verglaster Fenster sind kein Mangel, sondern ein Qualitätskennzeichen von Glas und Fensterstock.
Nach dem ersten harten Tiroler Bergwinter mit Schneestürmen, Unmengen Schnee und Temperaturen unter minus 20 Grad können wir überzeugt sagen, daß die Dämmung und die Fenster erste Wahl waren und sind. Die neu gedämmte Gebäudhülle hat einen gefühlt äußerst geringen Wärmeverlust und im Hausinneren ein echtes Wohlfühl-Wohnklima.


Die Zahlen des Energieausweises belegen dies klar:

  • Heizwärmebedarf vor der Renovierung   287 kWh/m²a
  • Heizwärmebedarf nach der Renovierung  72 kWh/m²a
  • Fassadenschild aus Lärchenholz
  • Fassadenarbeiten in luftiger Höhe
  • Hausfassade traditionell aus Holz und Putz widersteht jeder Witterung

Hausfassade: Fassadenschild aus Lärchenholz

Die Hausfassade ist die Visitenkarte eines Gebäudes und soll auf den ersten Blick einladend wirken. Uns war dieser erste Gesamteindruck äußerst wichtig und deshalb haben wir uns für die gute, alte, traditionell bewährte Bauweise einer Fassade aus Holz entschieden. Eingedenk des Spruches: "Wer einmal streicht, streicht immer!" ließen wir die Oberfläche des Holzes unbehandelt, haben aber dafür anstelle von Fichte das hochwertigere und widerstandsfähigere Lärchenholz verbaut. Nur die Fenster und Türen erhielten mittels Lärchen-Öl einen natürlichen Oberflächenschutz.
Uns ist bewußt, daß ohne Lasur- oder Farbanstrich der Fassadenschild und die Balkone eine Patina bekommen und vergrauen können. Da uns diese "ehrwürdige" Patina bei alten Holzhäusern noch nie gestört hat, nehmen wir das Altern unserer Holzfassade gerne in Kauf.

  • Bauherr bei der Balkonabdichtung, das Wundermittel war keinen Pfifferling wert
  • Bitumenbahnen auf dem Balkon werden geflämmt
  • Experten unter sich

Balkonabdichtung: Ein Fall für den Experten

Ein Balkon ist ein sehr kritischer Bauteil der Gebäudehülle, vor allem wenn es sich - wie in unserem Fall - um eine auskragende Balkonplatte aus Beton mit Estrichauflage handelt. Nicht nur daß ein auskragender Balkon eine Wärmebrücke par excellence darstellt, die es optimal zu dämmen gilt (wir haben auf der Balkonunterseite Dämmplatten angebracht und diese verputzt). Die Balkonoberseite muß auch bestens gegen eindringende Feuchtigkeit isoliert werden, da ansonsten die Dämmplatten auf der Unterseite abplatzen und der Beton kaputt gehen kann.
Diese Arbeit hätte sich der Bauherr sparen können!!! Bei Recherchen nach "günstigen" Abdichtungsmöglichkeiten für einen Balkon stießen wir auf einen angeblich widerstandsfähigen Schutzanstrich, der dreifach aufgetragen feuchtigkeitsresistent sein sollte. Also ab in den Baumarkt und zwei Kübel Balkon-Wunderabdichtmittelchen zu je € 70.- gekauft. Allein die Bauphysik belehrte uns eines Besseren: Bedingt durch Temperaturschwankungen von Sonneneinstrahlung tagsüber und erster Herbstkälte nachts (kein Frost!) gab es Spannungsrisse im mühsam aufgebrachten, neuen Anstrich des Balkons: Haar-Risse in der Balkon-Wunderabdichtung!
Ein Brief per E-Mail an den "renommierten" Wunderabdichtungsmittelhersteller ergab, daß lapidar "Originalton" "... unser Produkt für Ihre Einsatzzwecke nicht geeignet ist."
Fazit: Glaub' niemals einer Produktbeschreibung, geh' zum Fachmann, der leider :-( mehr Geld verlangt, aber einen Balkon richtig abdichtet ... fachgerecht mit geflämmten Bitumenbahnen!

  • Fliesenlegen verlangt höchste Präzision
  • Badinstallation neu und gedämmt
  • Bad Ferienwohnung Enzian, fertig für die Endmontage
  • Bad Ferienwohnung Enzian erstrahlt im neuen Glanz
  • Bad Ferienwohnung Alpenrose
  • Bad Ferienwohnung Edelweiss

Bäder und Fliesen: (K)eine Geschmacksfrage

Bei der Komplettsanierung eines Hauses versucht jeder Bauherr, Geld zu sparen. Wenn die Fliesen in alten Bädern noch "ansehnlich" sind, aber einfach dem eigenen Geschmack nicht entsprechen, dann sollte man nicht zögern und neue Boden- und Wandfliesen verlegen. Denn Fliesen hat man ... ein Leben lang.
Sofern sie guten Verbund mit dem Untergrund hatten, wurden die alten Fliesen überklebt, schadhafte Stellen fachmännisch ausgebessert. Um "Wasserfallrauschen" zu verhindern, legten wir sogar die Abwasserrohre der Bäder komplett frei und ummantelten die Rohre mit speziellen Schallschutzmatten. Der Einbau einer neuen Badmöblierung machte die Badsanierung perfekt - schließlich will man sich auch im Bad wohlfühlen.
Neben den Bädern erhielt das gesamte Treppenhaus, der Skistall und der Wellnessbereich mit Sauna und Infrarotkabine einen neuen Fliesenbelag.

  • Trockenbau, eine neue Wand wird vor die Pufferspeicher gestellt
  • Malerarbeiten, Trockenbau und Verputzen - alles aus einer Hand

Trockenbau, Putz und Malerarbeiten

Ein Neubau hat den großen Vorteil, daß Wände wunschgemäß dort errichtet werden, wo sie der Bauherr haben möchte. Nicht so bei einer Altbausanierung. Wir mußten mit den Gegebenheiten vor Ort wohl oder übel zurechtkommen und manchen Kompromiss schließen, den uns beispielsweise die moderne Haustechnik aufzwang.
So wurden z. B. die beiden (riesigen) Pufferspeicher mit jeweils 1.000 Liter Fassungsvermögen im künftigen Skistall untergebracht, da in der Heizung nicht genug Platz vorhanden war. Für die Wandabtrennung sorgte unser "Mann für alle Fälle", zuständig für Rigips-Trockenbau, Verputzen und Malerarbeiten. Seine flinke Malerrolle ließ die Wände wieder weiß erstrahlen.

  • Maßgenauer Einbau
  • Stiegengeländer Einbau
  • Türen setzen
  • Beste Tischlerarbeit!

Beste Tischlerarbeit!

"Beste Tischlerarbeit!", das sagt man landläufig, wenn sich ein Einrichtungsgegenstand oder der Innenausbau eines Hauses unter den Händen des "Holzkünstlers" wohltuend einfügt und das Ganze einer Wohnung im Stil zu unterstreichen vermag.
Wir waren lange, sehr lange auf der Suche nach den optimalen Wohnungstüren, bis wir schließlich in einer nicht weit von unserem Apartmenthaus entfernten Jausenstation DIE Türen fanden: Gefertigt aus Altholz mit leichten Profilleisten, satt im Türschloß und ohne Hochglanzlackbehandlung. Die Adresse des Tischlers war schnell ausfindig gemacht! Neben den gesamten Innentüren hat unser Tischler noch eine Innenwand mit Schiebetür, Schränke und Regale maßgenau gefertigt, besonders stolz sind wir aber auf das neue Stiegengeländer.

  • Ferienwohnung Edelweiss im Umbau
  • Ferienwohnung Edelweiss neu
  • Ferienwohnung Enzian im Umbau
  • Ferienwohnung Enzian neu
  • Ferienwohnung Alpenrose im Umbau
  • Ferienwohnung Alpenrose neu

Innere Werte oder einfach ein Urlaubs-Zuhause

Was erwarte ich als Gast von einer Ferienwohnung, wenn ich nach einem erfüllten Bergwandertag oder nach einem tollen Tag auf Skiern zurückkomme? Natürlich Komfort in der Küche, bequeme Sitzmöbel, ein Bett ohne Fußenden mit bandscheibengerechter Matratze und eine schöne heiße Dusche.
Für uns begann die Schaffung eines Urlaubs-Zuhauses für unsere Gäste bereits bei der akribischen Auswahl der Materialien. Nichts Zusammengewürfeltes, nein: vielmehr ein stimmiger Gesamteindruck war vorrangig, denn das Ganze ist schließlich mehr als nur die Summe der Einzelteile.
Als Bodenbelag wählten wir ein selbst für Allergiker unbedenkliches Vinyl-Parkett mit guter Wärmeleitfähigkeit für die Fußbodenheizung.
Die beqeumen Sofas und Stühle erhielten einen rehbraunen Lederbezug.
Schränke und Kommoden wurde in dazu passendem Holzton mit strapazierfähiger Schichtstoffoberfläche ausgeführt.
Die Vorhänge nehmen die Blumenthematik in der Farbgebung auf und sind in grün-weiß für Ferienwohnung Edelweiss, blau für Ferienwohnung Enzian und rot für Ferienwohnung Alpenrose gehalten.
 
Einen Besuch gefällig? Willkommen - hier geht's zu unseren Ferienwohnungen.

  • Skistall mit Skicontainer, elekrischem Schuhtrockner und Wandergarderoben
  • Fitnessraum
  • Sauna
  • Infrarotkabine

Trockenraum, Skistall und Wellnessbereich

Für ein Apartmenthaus in unmittelbarer Skilift-Nähe ist es eine Selbstverständlichkeit, dass für die Gäste ein beheizter Trockenraum, Skistall mit Skicontainer, elektrischem Schuhtrockner und Wandgarderoben für Skikleidung vorhanden ist. Der Schutrockner leistet natürlich auch im Sommer für Bergschuhe beste Dienste.
Wer sich neben Piste und Bergtouren fit halten möchte, kann hervorragend in unserem Fitnessraum trainieren und danach herrlich in einer Sauna oder Infrarotkabine entspannen.

  • Pflastersteine für die Außenanlagen werden angeliedert
  • Pflasterarbeiten
  • Pflaster fertig verlegt, Humus für den Rollrasen wartet aufs Einebnen
  • Rollrasen verlegen mit vereinten Kräften
  • Rollrasen-Soden werden Stoß an Stoß gelegt
  • Pflaster und Rollrasen für einen Platz an der Sonne :-)

Außenanlagen: Ein Platz an der Sonne :-)

Die Wochen und Monate auf einer Baustelle verstreichen wie nichts. Obwohl wir stets gut im Zeitplan lagen, war es September, bis wir die Außenanlagen mit Pflaster und Rasen angehen konnten.
Die Neubepflanzung des Gartens mußte wohl oder übel ins nächste Frühjahr verschoben werden, da neu gesetzte Pflanzen einen möglichen Kälteeinbruch nicht überstanden hätten. So wäre auch frisch ausgebrachter Grassamen zu dieser Jahreszeit auf 1.300 Metern Höhe in den Bergen nicht mehr angewachsen. Da uns Regen und Schnee den neuen Humus weggespült hätten, bestellten wir auf Vermittlung eines Golf-Greenkeepers 5 Paletten Rollrasen. Wichtig war der Rat des Fachmanns: Humus bester Qualität, Starterdüngung und gut wässern. 

  • Dieses Blockhaus war früher das Badehaus am Berwanger See
  • Garagenfundamente werden begutachtet, Bahn frei!
  • Garage auf Tieflader
  • Garage wird rückwarts angefahren
  • Garage fährt auf den Hof
  • Garage hebt ab
  • Garage hängt auf Greifarm
  • Garage, 16 Tonnen freischwebend
  • Garage Punktlandung
  • Schneelast laut Statik für Berwang 800 kg / m²

Fertig-Garage: Es kommt oft anders, als man denkt

Bei der Planung unseres Bauvorhabens wollten wir eine große Übereck-Garage mit Platz für den Skistall realisieren. Als wir den Aushub für die Garage angingen, kamen unversehens alte, tiefgründige Fundamente zum Vorschein. Eine Recherche ergab, daß es sich um die Fundamente des alten Badehauses handelte, das den Berwangern früher als Umkleide am Berwanger See gedient hatte. Das Holzhaus war zwischenzeitlich ins Berwanger Moos versetzt worden.
Da wir aber die komplette Regenentwässerung schon fix und ferig in den Boden gelegt hatten und die neu verlegten Rohre wieder hätten ausbauen müssen, war eine Planänderung unumgänglich. Es kam jetzt nur eine Fertigteilgarage in Frage, für die keine Bodenplatte aus Beton mit entsprechend dimensionierten Fundamenten notwendig war. Schließlich ist in Berwang mit einer Schneelast von 800 kg / m² für die Statik zu rechnen.
Der Garagen-Vertriebsleiter begutachtete persönlich die Streifenfundamente und dann kam unsere neue Garage: 3 Meter breit, 7 Meter lang, 16 Tonnen schwer.
Das Setzen der Garage war Maßarbeit und eine regelrechte Punklandung.

  • Asphaltfirma rollt nachmittags an
  • Asphalt händischer Einbau
  • Asphaltmaschine
  • Asphalt wird Bahn für Bahn gezogen
  • Asphaltarbeiten bis in die Abendstunden
  • Hofzufahrt asphaltiert, endlich keine schmutzigen Baustellen-Schuhe mehr!

Asphalt: Keine schmutzigen Baustellen-Schuhe mehr - endlich!

Eine regelrechte Zitterpartie waren die Asphaltarbeiten. Das Jahr auf der Baustelle neigte sich langsam dem Ende zu, es war mittlerweile bereits November und wir hatten immer noch keine asphaltiere Hofzufahrt. Lediglich der Frostschutzkoffer und die Feinplanie waren eingebaut.
Da wir nur gute 200 m² Fläche zu asphaltieren hatten, mußten wir händeringend abwarten, bis die Asphaltfirma genügend Aufträge zusammen hatte, daß sich der Einsatz der Asphaltmaschine lohnte.
Gott sei Dank war der Herbst 2011 äußerst schön, frostfrei und wochenlang trocken, so daß wir endlich am 18. November asphaltieren konnten.
Eine Schlechtwetterperiode oder strenger Frost hätte die Asphaltarbeiten vereitelt und wir hätten weiterhin mit schmutzigen Schuhen das Haus betreten müssen. Aber zum Bauen gehört eben auch ein Quäntchen Glück!

  • Webcam Installation an der Westseite
  • Webcam Anschluß an das Datenkabel
  • Webcam aktuelles Bild alle 5 Minuten

Webcam und Internet: Das Tor zur Welt und die Welt zu Gast

Ein Apartmenthaus ohne Internetpräsenz ist heutzutage undenkbar, ist doch das Internet das Tor zur Welt. Informationen über beliebige Themen liefert das Internet rund um die Uhr.
Deshalb war es für uns selbstverständlich, daß wir einen eigenen Hotspot mit WLan-Zugang für unsere Gäste installierten.
Den schönen Panoramablick über den Berwanger See zum Oberdorf und den Alpengipfeln wollten wir ebenfalls der Allgemeinheit zugänglich machen, was lag also näher als eine Webcam anzubringen?
Die Outdoor-Webcam von Mobotix aktualisiert das Bild alle 5 Minuten und dokumentiert auf einen Blick das Wettergeschehen rund um die kleine, familiäre Residence Sonnleiten in Berwang.

Wir freuen uns auf nette Urlaubsgäste ... und natürlich sind uns auch interessierte Bauherren auf einen "Dischkurs" jederzeit willkommen :-)

Adressverzeichnis der beteiligten Firmen und Handwerker

  • Dachsanierung, Zimmerarbeiten, Holzfassade, Balkonsanierung:
    Holzbau Mader, Lähngraben 17, A - 6632 Ehrwald
  • Spenglerarbeiten, Balkonabdichtung:
    Spenglerei Müller, Gries 8, A - 6631 Lermoos/Tirol
  • Heizung, Sanitär, Bäder:
    Installationen Pflauder, Mühlbachweg 8, A - 6671 Weißenbach
    Homepage: www.pflauder.at
  • Erdarbeiten:
    Fa. Gorek, Bahnhofstraße 26, A - 6632 Ehrwald
  • Elektroinstallation:
    Bader Gerhard, Im Tal 17, A - 6632 Ehrwald
  • Fenster und Türen
    Dopfer Fenstertechnik, Seegerstraße 36, D-87672 Roßhaupten
    Homepage: www.dopfer-fenstertechnik.de
  • Vollwärmeschutz, Pflasterarbeiten:
    Andreas Tscharnuter, Ganghoferstr. 23, A - 6632 Ehrwald
  • Trockenbau, Putz- und Malerarbeiten:
    HC-Innenausbau, Christian Haug, Bachweg 10, A - 6600 Breitenwang
  • Tischlerarbeiten:
    Lorenz Bautischlerei-Möbeldesign, Berwang 117, A - 6622 Berwang
  • Infrarotkabine:
    Physiotherm, Physiothermstraße 1, A - 6065 Thaur
  • Skistall - Skiraumtechnik:
    Regensburger Handels GmbH, Gatter 352, A - 6542 Pfunds / Tirol
  • Asphaltarbeiten:
    TEERAG-ASDAG AG, Bundesstraße 395 , A - 6426 Roppen
  • Wasserbelebung:
    GRANDER®-Wasserbelebung

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